Berufsunfähigkeitsversicherung – Vergleich

Berufsunfähigkeit kommt meist unerwartet. Eine schwere Krankheit, ein Unfall, eine Allergie oder zu hoher psychischer Druck – viele Gründe können zum plötzlichen Ausfall im Job führen. Die mit Abstand häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Erkrankungen. Unfälle sind für weniger als zehn Prozent der Berufsunfähigkeiten verantwortlich. Daher sind nicht nur körperlich hart arbeitende Menschen betroffen. Viele Ausfälle haben zu der beruflichen Tätigkeit gar keinen Zusammenhang, etwa Nervenkrankheiten oder Krebs.
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Berufsunfähigkeitsversicherung – Vergleich

Stellen Sie sich vor: Sie können aufgrund einer Krankheit Ihren Beruf nicht mehr ausüben. Was dann? Die ersten Wochen überbrückt noch die Krankenkasse mit Zahlungen. Dauert die Berufsunfähigkeit länger an, ist nicht selten die eigene Existenz oder die der ganzen Familie gefährdet. Um sich hier abzusichern, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung das Mittel der Wahl. Diese Police zahlt im Fall einer Berufsunfähigkeit eine monatlich vereinbarte Rente.

Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ist die, die zu Ihnen passt

Und wie können Sie die finden? Am einfachsten ist es, Sie verschaffen sich einen Überblick mit einem Berufsunfähigkeits-Versicherung-Vergleich. Weniger geschickt ist es, sich nach einem Test zu richten. Die vorgestellten Policen sind meist mit Modellkunden berechnet. Und zu den wenigsten passt der „30-jährige Nichtraucher, IT-Angestellter, keine Vorerkrankung“. Mit einem Vergleich können Sie Ihre eigene Modellberechnung starten.

Die Rentenhöhe: Die Höhe der Rente entscheidet im Fall des Falles, ob der gewählte Betrag wirklich gut ist. Ein bisschen Rente zusätzlich ist in Ordnung. Doch nur ein ausreichender Rentenbetrag verschafft finanzielle Sicherheit. Rechnen Sie unterschiedliche Rentenhöhen im Berufsunfähigkeits-Rechner nach. Kalkulieren Sie bei der Wahl Ihrer Berufsunfähigkeitsrente immer ein, dass auf Zahlungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung Steuern zu entrichten sind. 

Nachversicherungsgarantie: Wichtiger Punkt bei jeder BU ist die Nachversicherungsgarantie. Diese gewährleistet, dass Sie die vereinbarte Rente bei einschneidenden Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienkauf ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen können. Einige Tarife machen möglich, Ihre Rente in den ersten Vertragsjahren ganz ohne Anlass zu erhöhen. Damit ist es noch unkomplizierter, die Rente anzupassen. Achten Sie darauf, bis wann die Nachversicherungsgarantie ausgeübt werden kann.

Tipp: Wenn Sie eine Rente von mehr als 2.500 Euro absichern möchten, greift eine Nachversicherungsgarantie in der Regel nicht mehr. In diesem Fall könnten Sie den Schutz auf zwei Verträge zu je 1.250 Euro aufteilen. Somit besteht die Chance, die Jahreshöchstrente von 30.000 Euro nachzuversichern und so auf insgesamt 60.000 Euro zu kommen.  

Zusatzbaustein: Eine Police kann mit Extra-Bausteinen erweitert werden. Ein Standard ist mittlerweile oft die Klausel Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Enthält Ihre Police den Baustein, wird die versicherte Rente bereits dann gezahlt, wenn Sie längere Zeit arbeitsunfähig sind – nicht berufsunfähig. Dabei reicht der Zeitraum von voraussichtlich sechs Monaten, um die Rente zu erhalten. Der Vorteil ist, dass Sie die versicherte Rente deutlich schneller bekommen, da nicht erst eine Berufsunfähigkeit festgestellt werden muss. Es genügt der "gelbe Schein" als Anspruchsauslöser.

Immer ein Extra-Auge auf´s Kleingedruckte

Berufsunfähigkeitspolicen legen die Rechte und Pflichten der Vertragspartner sehr genau im Vertrag fest. Im Kleingedruckten, den Versicherungsbedingen, steht die eine oder andere Regelung, die Sie kennen sollten. 

  • Verweisungsklausel: Im Großen und Ganzen verzichten Berufsunfähigkeitsversicherungen bei der Erstprüfung eines Versicherungsantrags auf die abstrakte Verweisung. Das bedeutet für Sie: Man kann Sie nicht in einen anderen Beruf „abschieben“, den Sie nicht ausüben wollen oder für den es keine Jobangebote gibt. Wichtig für den Vergleich der BU: Die abstrakte Verweisung kann relevant werden, sollten Sie länger aus dem Job ausscheiden – etwa bei einem "Sabbatical". Die Versicherung sollte hier von der Dauer des Ausscheidens auf die abstrakte Verweisung verzichten. 
  • Gesundheitsfragen: Falschaussagen zum Gesundheitszustand oder Verlauf sind leider immer noch Alltag bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Und oft steckt nicht einmal eine böse Absicht der Versicherungsnehmer dahinter, sondern Unwissenheit. Weil Sie zum Beispiel von einer diagnostizierten Krankheit gar nichts wussten. Achten Sie beim BU-Vergleich unbedingt darauf, dass die Versicherung für diesen Fall darauf verzichtet, das Recht auf Kündigung oder Beitragsanpassungen wahrzunehmen.
  • Leistungsausschlüsse im Straßenverkehr: Kommt der Versicherungsnehmer durch einen Verkehrsunfall zu Schaden, möchte er natürlich seine versicherte Rente bekommen, sollte der Unfall zu einer Berufsunfähigkeit führen – selbst wenn er am Unfall selbst schuld war. Behalten Sie daher beim Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungsausschlüsse im Auge. Manche BU-Anbieter zahlen nur dann die Rente, wenn der Unfall nicht fahrlässig verursacht wurde. Sinnvoller ist es, wenn auch bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatztaten geleistet wird. 
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