Rürup-Rente-Vergleich (Basisrente)

Die Basisrente, im Volksmund Rürup-Rente nach Ökonom Bert Rürup, gibt es in Deutschland seit 2005. Ähnlich wie die Riester-Rente ist die Rürup-Rente eine steuerlich vom Staat begünstigte private Altersvorsorge. Die Rürup-Rente ist vor allem attraktiv für Personen, die ein höheres steuerpflichtiges Einkommen haben und für Menschen, die nicht pflichtversichert sind und aus diesem Grund keine Riester-Rente beantragen können. Dies trifft zum Beispiel für Selbständige zu.

Der Handelsblatt Rürup-Rente-Vergleich sucht nach Ihren Eingaben das ideale Angebot unter 191 Versicherern für Sie heraus. Geben Sie Ihr Geburtsdatum, sofern gewünscht Todesfallschutz, den von Ihnen gewünschten monatlichen Beitrag, Ihren Rentenbeginn und Ihr Sicherheitsbedürfnis ein.

HINWEIS: Die Daten, die Sie eingeben, werden direkt über eine sichere Verbindung an unseren Partner biallo.de weitergegeben (https). Sie dienen der bestmöglichen Auswahl eines passenden Angebots in diesem umfassenden Vergleich, den wir Ihnen mit biallo.de anbieten.
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Produktauswahl 

Rürup Rente, das staatliche Altersvorsorge Modell für Selbständige

Bei der Rürup-Rente handelt es sich um eine private Altersvorsorge. Sie eignet sich für Selbständige, Jungunternehmer und alle pflichtversicherten Gutverdiener, die ihre Rente aufstocken wollen. Anreiz zum Rürup-Sparen bietet der Staat in Form von Steuervorteilen. Rürup-Verträge können Sie meist als klassische oder fondsgebundenen Rentenversicherung abschließen. Anfang 2017 gab es in Deutschland rund zwei Millionen Rürup-Verträge.

Staatliche Förderung

Die staatliche Förderung von Rürup erfolgt über Steuervorteile. Der Staat belohnt den Sparer nicht wie bei einem Riester-Vertrag mit einer Zulage, sondern erkennt die eingezahlten Beträge in der Steuer an. So lassen sich Beiträge bis zu einem bestimmten Höchstbetrag  anteilig als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer absetzen. 2017 waren es 84 Prozent von bis zu 23.300 Euro, also 19.572 Euro.

Beispiel: Ein 40-jähriger Freiberufler mit einem zu versteuerndem Einkommen von 60.000 Euro zahlt pro Monat 300 Euro in seinen Rürup-Vertrag ein. Das entspricht 3.600 Euro jährlich. 84 Prozent von dem Betrag werden steuerlich berücksichtigt, das sind 3.024 Euro pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent hat er eine Steuerersparnis von circa 1.270 Euro. Die Beiträge, die er einzahlt belaufen sich effektiv auf 2.330 Euro.

So funktioniert der Rürup-Rechner

Geben Sie einfach Ihr Geburtsdatum, monatlichen Beitrag (den Sie zahlen möchten), Rentenbeginn und das Produkt ein, das Sie interessiert. Der Rechner filtert anhand Ihrer Angaben die besten Angebote für Sie heraus.

Vorteile von Rürup

Neben der Rente profitieren Sparer von weiteren Vorteilen.

  • Eine zusätzliche Altersvorsorge lässt sich auch in kurzer Zeit mit hohen Beitragszahlungen aufbauen.
  • Einsparungen bei der Einkommensteuer.
  • Abgeltungs-Steuerfreiheit während der Sparphase.
  • Persönliches Anlagekonto des Vertragsinhabers, das eine Auszahlungsgarantie beinhaltet. Heißt: Seine Beiträge fließen nicht in den allgemeinen Rententopf und  unterliegen nicht der Willkür des Gesetzgebers.
  • Flexible Beitragsgestaltung der monatlichen Einzahlungen und Beitragsfreistellung während der Einzahlphase sind möglich.
  • Die Police ist kombinierbar mit einem anderen Versicherungsschutz.
  • Die Rürup-Rente ist während der Ansparphase pfändungssicher.
  • Das Vorsorgekapital wird bei Bezug von Arbeitslosengeld II nicht als Vermögen angerechnet.

Besteuerung in der Rentenphase

Rürup-Rente und gesetzliche Rente werden gleichermaßen besteuert. In der Leistungsphase sind sie mit einem Jahr für Jahr steigenden Besteuerungsanteil steuerpflichtig.

Das Alterseinkünftegesetz aus dem Jahr 2005 legte die Steuerpflicht für gesetzliche Renten auf 50 Prozent fest. Gleichzeitig wurde eine Steuertreppe eingeführt, nach der die Steuerpflicht für Neurentner jährlich zunimmt. Seither steigt der steuerpflichtige Rentenanteil für Neurentner Jahr für Jahr um zwei Prozentpunkte an. Ab 2021 erfolgt die Anhebung in Ein-Prozent-Schritten, bis 2040 hundert Prozent erreicht sind.

Strenges Reglement

Der wichtigste Unterschied zur privaten Rentenversicherung: Der Sparer kann sich das angesparte Kapital nicht auf einmal auszahlen lassen. Die Rürup-Rente ist ähnlich der gesetzlichen Rente, eine lebenslange Altersvorsorge. Weiter unterliegt die Rürup-Rente Vorschriften:

  • Die Auszahlungen dürfen frühestens ab dem 60. Lebensjahr starten. Für Neuverträge ab 2012 gilt das 62. Lebensjahr.
  • Einmal abgeschlossen, sind die Verträge unkündbar. 
  • Die Police ist weder vererbbar, beleihbar, noch im Wege der Schenkung auf andere Personen übertragbar. Der Sparer kann mit der Versicherung bestenfalls vereinbaren, dass der angesparte Betrag im Todesfall als Rente an den Ehepartner oder die kindergeldberechtigten Kinder ausbezahlt wird (Diese Regeln wirken sich jedoch negativ auf den Beitrag aus.).
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